Zeitungsartikel

Friedenslicht aus Betlehem

Wer das „Friedenslicht“ aus Bethlehem noch nicht kennt, hat am kommenden Montag, 17.12.2017 die Möglichkeit das herauszufinden. Unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“ feiern die Schopfheimer Pfadfinder das 25-jährige Bestehen dieser schönen Tradition.

Die Pfadfinder werden das Friedenslicht am Sonntag im regionalen Aussendungsgottesdienst in Grenzach abholen und in die Markgrafenstadt tragen. In Schopfheim werden sie es dann am Montag, 17.12.2018 von 17:30 bis 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an alle die vorbei kommen ausgeteilt, egal welchen Glaubens, Alters und Überzeugung. Das Friedenslicht soll als Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung in der Gemeinde verteilt werden.

Von dort soll das Friedenslicht kurz vor Weihnachten seinen Weg in viele Familien finden. Es wird das Mitbringen einer Kerze mit Laterne empfohlen, in der das Licht sicher nach Hause transportiert werden kann.

Bereits seit mehr als 30 Jahren wird das Friedenslicht auf Initiative des ORF jedes Jahr durch ein anderes „Friedenslicht-Kind“ in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und die Flamme anschließend vervielfältigt und von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in die ganze Welt getragen. Um den langen Weg nach Schopfheim zu finden wird es zunächst mit dem Flugzeug von Betlehem nach Wien transportiert, von wo die Pfadfinder es zum 3. Advent in die Gemeinden tragen.

Das Friedenslicht gilt als Hoffnungssymbol, das an vielen Orten an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten für ein friedliches Miteinander werben will. Wir laden alle ganz herzlich ein, sich das Licht nach Hause oder in ihre Gemeinden zu holen und es von dort aus weiterzugeben und zu verschenken, wo immer das Friedenslicht ein Zeichen sein kann.

Wer sich weiter zum Friedenslicht informieren möchte, findet viele Infos unter: www.friedenslicht.de

Quelle: C. Schnaubelt